Diakonie Wuppertal

Unsere Aufgaben sind vielfältig – vielfältig wie das Leben.

Als Wohlfahrtsverband der evangelischen Kirche nehmen wir soziale Aufgaben wahr. Auf der Basis christlicher Werte sind wir da für alle Menschen unserer Stadt – unabhängig von Herkunft, Nationalität oder Religion. Die Arbeitsschwerpunkte des Migrationsdienstes der Diakonie Wuppertal lassen sich in vier Bereiche unterteilen: Flüchtlingsberatung, Migrationsberatung für Erwachsene, Integrationsagentur
und die Projekte Europäischer Flüchtlings-/Integrations- und Sozialfonds wie beispielsweise:

  • SprInt-Transfer und SprIntpool Wuppertal: Qualifizierung und Vermittlung von Migranten/-innen zu/als Sprach- und Integrationsmittlern
  • IKuK: Interkulturelles Fachkompetenzangebot Pflege und Gesundheit

Unser wichtigster Grundsatz lautet: Wir wollen denen, die zu uns kommen, helfen, ihr Leben selbständig zu gestalten - gleich, welcher Rechtsstatus ihrem Aufenthalt in Deutschland zugrunde liegt. Die Migrationsdienste der Diakonie Wuppertal setzen sich für einen effektiveren Schutz von Flüchtlingen, sowie eine Verbesserung der Rechtsstellung und Lebenssituation von Zugewanderten ein. Eine gleichberechtigte Teilhabe an allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens soll erreicht werden. Unsere Ziele:

  • Sicherung des Aufenthaltsstatus und Aufenthaltsverfestigung
  • Klärung von Rückkehroptionen
  • Zugang zu sozialen Leistungen
  • vereinfachter Arbeitsmarktzugang
  • Berufliche Qualifizierung für Flüchtlinge
  • Verbesserung der Gesundheitsversorgung
  • Initiierung und Begleitung ehrenamtlicher Flüchtlingshilfe
  • Interkulturelle Öffnung der Regeldienste
  • Rechte für Menschen ohne Aufenthaltspapiere
  • Stärkung des ehrenamtlichen Engagements

Die Migrationsdienste der Diakonie Wuppertal übernehmen als Bündnispartner auf Länderebene die Aufgabe in Nordrhein-Westfalen, das Ausmaß von Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung sichtbar zu machen, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren, Strukturen zu verändern, sowie die Ursachen von Menschenhandel anzugehen. Dazu wird erstmalig eine Studie zur Situation in NRW erstellt, Betroffene vor Ort beraten und unterstützt, sowie Akteure und Multiplikatoren im Handlungsfeld Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung geschult und vernetzt.